• Herdade do Rocim Reserva V.R. Alentejano, 2017

Herdade do Rocim Reserva V.R. Alentejano, 2017

  • Artikel-Nr. 4930
  • Fr. 23,00

  • Exkl. MWSt: Fr. 21,36

Verfügbarkeit: 25


Traubensorten: Touriga Nacional, Alicante bouschet, Aragonez
Ausbau: 12 Monate in Barriques aus französischer Eiche
 
In der Nase erzeugen der Duft reifer Himbeeren und vom Eichenholz herführend vor allem Vanille, ein delikates und volles Bouquet; im Mund ist der Rocim Reserva gut strukturiert und schlank mit feinen Tanninen, ausserdem zeigen sich Aromen schwarzer Beeren. Der Ausbau im Barrique ist hier weniger spürbar als im Bouquet. Der voluminöse Abgang zeigt sich mit viel Frucht. Trotzdem seiner Kraft bleibt dem Wein eine filigrane Eleganz und verführerische Süffigkeit.
 
Das Weingut Herdade do Rocim liegt zwischen Vidigueira und Cuba im südlichen Alentejo. Nachdem die Herdade im Jahre 2000 von der Movicortes SA übernommen worden war, wurden die folgenden Jahre für die Restrukturierung verwendet, darunter die Pflanzung der Reblagen, die heute die Grundlage für die Produktion bilden. Ziel dieser Neuerungen war die Herstellung hochwertiger Trauben. Von den 120 ha sind 70 mit Reben bedeckt, auf 10 ha werden Olivenbäume kultiviert.
 
Dieser Familienbetrieb gehört zweifellos zu den dynamischsten und vielversprechendsten Weingütern des Alentejo. Seit Pedro Ribeiro als Weinmacher zurückgekehrt ist, überzeugen die Weine noch mehr. Der Fokus von Herdade do Rocim liegt auf autochthonen portugiesi­schen Traubensorten.
 
Der Weinbau wurde in diesem Gebiet schon von den Phönikern lange vor der Zeitenwende begründet. Die danach kommenden Römer nannten die neu eroberte Provinz Lusitania und brachten ihre Weinbau-Kenntnisse und Weinreben mit. Nach der römischen Herrschaft fristete der Weinbau aber dann viele Jahrhunderte ein Schattendasein. Bis Ende der 1970er-Jahre war Alentejo nicht für den Wein, sondern vor allem wegen der riesigen Weizenfelder – der Brotkorb Portugals -  sowie für die zahlreichen Olivenbäume und für die verstreut in den Weizenfeldern liegenden Korkeichenwälder bekannt. Mehr als die Hälfte der Weltproduktion an Korken kommt aus Portugal und davon wiederum der weitaus größte Teil aus Alentejo.
 
Ab den 1980er-Jahren wurde auf Qualitätsweinbau gesetzt. Wein aus Alentejo entwickelte sich zum Modewein, das Gebiet wird deshalb auch als „Kalifornien Portugals“ bezeichnet. Durch das heiße, trockene und fast regenfreie Klima mit Sommer-Temperaturen bis 40 °Celsius ist zum Teil eine künstliche Bewässerung erforderlich. Die Trauben gelangen zu höchster Reife, die Weinlese erfolgt schon Mitte August. Es werden zu rund zwei Dritteln Rotweine aus Aragonez (Tempranillo), Alfrocheiro, Alicante Henri Bouschet, Arinto, Cabernet Sauvignon, Carignan Noir (Mazuelo), Castelão Francês, Grand Noir, Moreto do Alentejo und Trincadeira Preta produziert. Die Weißweine werden aus Antão Vaz, Chardonnay, Diagalves, Roupeiro (Síria) und Perrum (Pedro Ximénez) gekeltert.
 
 
 
Herkunft
Land Portugal
Region Alentejo
Eigenschaften
Jahrgang 2017
Alkohol Vol. % 14.5
Verpackung
Flaschengrösse [L] 0.750
Gewicht [kg] 1.500
Fl. pro Karton/Kiste 6
Verpackungsart Karton

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