• Rosé Monte da Peceguina, Alentejo, 2017

Rosé Monte da Peceguina, Alentejo, 2017

  • Artikel-Nr. 4557
  • Fr. 18,00

  • Fr. 15,00

  • Exkl. MWSt: Fr. 13,93

Verfügbarkeit: 9


Traubensorten: Aragones, Touriga Nacional
Vinifikation: Kaltmazeration vor der Vergärung. Fermentation in rostfreien Stahltanks bei kontrollierter tiefer Temperatur. Kein Ausbau im Holz.
 
Würziger Orangenduft eröffnet das ausdrucksstarke Bukett, zuerst frisch und herb. Dann feines, liebliches Erdbeeraroma neben der konstanten mineralischen Note. Kräftige Säure beherrscht den Körper, der ebenso frisch und robust daherkommt. Der Abgang hält lange an, dezente Frucht und zarte Bitterkeit.
 
Die Philosophie der Familie Soares von Malhadinha Nova zeigt sich schon während der Anfahrt. Auf dem Landgut werden nämlich auch die alten und wertvollen Rassen des Alentejo-Rindes und des Schwarzen Schweins gezüchtet. Die Bewirtschaftung erfolgt in Harmonie mit der Umwelt und resultiert in authentischen regionalen Qualitätsprodukten. Dazu gehören sicher auch die Weine – hier im südlichen Alentejo sind die klimatischen Bedingungen ideal, und der gut drainierte Schieferboden unter den sanften Hügeln ist die richtige Unterlage für die selektionierten Rebsorten. Touriga Nacional, Aragonês, Trincadeira, Alicante Bouschet, Syrah, Cabernet Sauvignon werden zu intensiven Rotweinen gekeltert, Arinto, Roupeiro, Antão Vaz und Chardonnay drücken den Weissweinen ihren Stempel auf.
 
In den ersten Jahren einer Rebe entscheidet der Schnitt über die endgültige Form der Pflanze. Mit der Wahl der besten Ruten und Knospen wird die Grundlage für den zukünftigen Wein geformt, die jährliche Produktion niedrig gehalten und damit auch ein Bekenntnis zu hochklassigen Weinen abgelegt.
 
Der Weinbau wurde in diesem Gebiet schon von den Phönikern lange vor der Zeitenwende begründet. Die danach kommenden Römer nannten die neu eroberte Provinz Lusitania und brachten ihre Weinbau-Kenntnisse und Weinreben mit. Nach der römischen Herrschaft fristete der Weinbau aber dann viele Jahrhunderte ein Schattendasein. Bis Ende der 1970er-Jahre war Alentejo nicht für den Wein, sondern vor allem wegen der riesigen Weizenfelder – der Brotkorb Portugals -  sowie für die zahlreichen Olivenbäume und für die verstreut in den Weizenfeldern liegenden Korkeichenwälder bekannt. Mehr als die Hälfte der Weltproduktion an Korken kommt aus Portugal und davon wiederum der weitaus größte Teil aus Alentejo. Ab den 1980er-Jahren wurde rigoros auf Qualitätsweinbau gesetzt.
Herkunft
Land Portugal
Eigenschaften
Jahrgang 2017
Alkohol Vol. % 12.0
Verpackung
Flaschengrösse [L] 0.750
Gewicht [kg] 1.500
Fl. pro Karton/Kiste 6
Verpackungsart Karton

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